Die drei Dimensionen des denkens

In der Evolutionspädagogik gehen wir davon aus, dass sich das Denken in drei Dimensionen des Raumes bewegt. Genau so wie die Bewegungsabläufe des Körpers in den drei Dimensionen stattfinden. Links/ rechts, oben/ unten, vorne/ hinten.

Ist eine dieser Dimensionen blockiert oder unzureichend gefestigt, kann sich dies in der Lernfähigkeit des Kindes bemerkbar machen. Denn nur wer sich dreidimensional bewegen kann, kann auch dreidimensional Denken

Hier eine kurze Zusammenfassung dieser Blockaden:

 

Links/ rechts Blockade:

Diese Dimension ist grundlegend für die Organisation unseres Organismus zuständig. Die Denkvorgänge in unserem Kopf, entsprechen den Bewegungsabläufen unseres Körpers.

Um Informationen vollumfänglich verarbeiten zu können, müssen linke und rechte Gehirnhälfte zusammenarbeiten

  • Unsicherheit im Unterscheiden von links und rechts
  • ungeschickt wirkende Bewegungen
  • schlechtes Schriftbild
  • Schwierigkeiten beim Lesen und Rechnen
  • falsches Abschreiben von der Tafel
  • keine oder nicht die gewünschte Reaktion auf Aufforderungen

Diese Blockade hat auch Auswirkungen auf das Hören und Sehen

 

 


Oben/ unten Blockade:

Ist diese Dimension im Gleichgewicht, gelingt es uns Verstand (geistige Beweglichkeit) und Herz (Gefühl) miteinander zu verbinden.

Eine Blockade bewirkt, dass wir entweder zu stark vom Kopf oder von den Gefühlen bestimmt werden.

  • schwerfälliges Benehmen
  • Unaufmerksamkeit
  • spricht langsam oder schnell und undeutlich
  • ist im Alltag schlecht organisiert
  • Zu schnelles oder zu langsames Vorgehen
  • Schwierigkeiten etwas nachzuvollziehen
  • kommt ständig zu spät oder oder ist oft der oder die Letze
  • will alles diskutieren

Vorne/ hinten Blockade:

In entspanntem Zustand wechseln sich Konzentration (vorne) und Entspannung (hinten) einander ab.

Ist dieses Zusammenspiel blockiert sind die Kinder entweder zu fern (Entspannung) oder zu nahe ( Konzentration).

  • zu nah (die Augen sind angestrengt auf einen Punkt gerichtet)
  • zu weit weg (die Augen blicken ins Leere, das Kind träumt)
  • Unflexibilität
  • aggressives Verhalten
  • Hyper- oder Hypoaktivität
  • falsches abschreiben von der Tafel
  • keine oder nicht die gewünschte Reaktion auf Aufforderungen